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Saugroboter-Testsieger 2026: Ein Drohnenhersteller schlägt Roborock und Dreame

Die Auswahl an Saugrobotern wird immer unübersichtlicher und jeder Hersteller setzt andere Prioritäten. Der eine fährt Bürste und Mopp bis in die letzte Ecke aus, der andere tauscht die rotierenden Pads gegen eine Wischwalze. Und der dritte verzichtet komplett auf den LiDAR‑Turm. Ausgerechnet ein Drohnenhersteller hat dabei die Platzhirsche überholt. Welche Modelle sich in meinen Tests in ihrer Disziplin oder Preisklasse durchgesetzt haben, zeigt diese Bestenliste.

Saugroboter-Testsieger: Ein Drohnenhersteller schlägt die Platzhirsche

Der DJI Romo P2 (Test) ist unser Saugroboter-Testsieger. Seine größte Stärke ist die Navigation: Ohne LiDAR-Turm, nur mit 3D-ToF-Sensoren und zwei Kameras, ist er im Test gegen kein einziges Hindernis gefahren. Auch die Saugleistung überzeugt. Auf Hartböden und Teppichen ist sie bärenstark und in Ecken und schwer erreichbaren Stellen holen die ausfahrbare Seitenbürste und der mobile Wischmopp das Meiste heraus.

DJI Romo P2 in der Station
DJI Romo P2 in der Station Bildquelle: Thomas Kern / inside digital

Die App gefällt mit ihrem minimalistischen und benutzerfreundlichen Design. Allerdings fehlt Matter. Für einige ein Dorn im Auge: Mit 9,8 cm ist er knapp zwei cm höher als der flachste Roborock-Saugroboter. Die UVP lag zum Testzeitpunkt bei 1.349 Euro. Mittlerweile ist der DJI Romo P2 bei Amazon für 1.099 Euro erhältlich.

Beste Alternative: Roborock liegt nur hauchdünn dahinter

Der Roborock Saros 20 Flow Complete (Test) ist dem DJI Romo P2 dicht auf den Fersen, denn bei der Grundleistung liegen beide in meinem Test gleichauf. Auf Hartböden bleibt so gut wie nichts liegen, und anders als bei den meisten Modellen bricht die Saugleistung auf Teppich nicht ein. Auch Haare verheddern sich nicht in der Bürste.

Station des Roborock Saros 20 Flow Complete
Station des Roborock Saros 20 Flow Complete Bildquelle: Thomas Kern / inside digital

Bei der Hinderniserkennung konnte ich ihm wie dem DJI keinen einzigen Fehler entlocken. Kabel erkennt er zuverlässig und umkurvt sie, statt sie einzusaugen. Den Unterschied macht die Ecke: Seine wendbare Seitenbürste holt den meisten Dreck heraus, der DJI fährt seine Einsatzteile aber weiter aus und ist dort minimal gründlicher. Beim Akku dreht sich das Bild: Nach 30 Minuten Volllast zeigte der Roborock noch 84 Prozent, der DJI 77 Prozent. Den Roborock Saros 20 Flow Complete kannst du derzeit für 1.299 Euro bei Amazon kaufen.

Beste Wischleistung: Roborock bringt die Walze unters Sofa

Die beste Wischleistung liefert ebenfalls der Saros 20 Flow Complete von Roborock (Test). Seine 27 cm breite Wischwalze wird permanent mit Frischwasser durchgespült, statt Schmutzwasser am Boden zu verteilen. Frische wie eingetrocknete Flecken sind nach einem Durchgang weg, und an Kanten kommt die Walze bis auf unter 1 cm heran.

Wischwalze des Roborock Saros 20 Flow Complete
Wischwalze des Roborock Saros 20 Flow Complete Bildquelle: Thomas Kern / inside digital

Vor allem aber löst Roborock das Bauhöhen-Problem der Walze: Mit 8,98 cm laut Hersteller ist er deutlich flacher als der Roborock Qrevo Curv 2 Flow (Test) mit 11,9 cm oder der Narwal Flow 2 (Test) mit 9,5 cm. Teppichkanten bleiben trocken, weil er die Walze anhebt und abschirmt. Warum die Wischtechnik die Bauhöhe bestimmt, habe ich hier erklärt.

Bester Saugroboter bis 1.000 Euro: eufy macht es wie Roborock

Der Anker eufy HydroJet E35 zeigt im Test, dass eine Wischwalze keine 1.300 Euro mehr kosten muss. Im Test lässt er auf Hartböden wie auf Teppichen kaum etwas liegen, und seine 29 cm lange Walze schrubbt auch eingetrocknete Flecken im ersten Durchgang weg.

Rückseite des Anker eufy Hydrojet E35
Rückseite des Anker eufy Hydrojet E35 Bildquelle: Thomas Kern / inside digital

Der Haken ist die Bauhöhe: Mit 11,6 cm passt er unter deutlich weniger Möbel als viele Konkurrenzmodelle. Zwischen Stuhlbeinen eckt er zudem seitlich an, und Teppichkanten werden beim Wischen feucht. Wenn du offene Räume ohne niedrige Möbel hast, bekommst du trotzdem viel Gerät fürs Geld. Derzeit kostet der Anker eufy HydroJet E35 bei Amazon 999 Euro.

Bester Saugroboter bis 500 Euro: Tapo macht fast alles richtig

Der Tapo RV50 Pro Omni (Test) beweist, dass auch ein Saugroboter für 500 Euro kaum Schwächen haben muss. Auf Hartböden saugt er Sand und Haferflocken zum größten Teil weg, Haare entwirrt die Hauptbürste automatisch, und ohne Kamera navigiert er erstaunlich sicher.

Tapo RV50 Pro Omni in der Station
Tapo RV50 Pro Omni in der Station Bildquelle: Thomas Kern / inside digital

Abstriche machst du auf Teppichen und bei eingetrockneten Flecken. Dafür bekommst du den Matter-Standard, eine Station mit Heißwasserwäsche und Putzmittel im Lieferumfang. Die UVP liegt bei 499 Euro, zuletzt war er bei Amazon für 399,90 Euro gelistet.

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augustopjulio

I'm Augusto de Paula Júlio, creator of Tech Next Portal, Tenis Portal and Curiosidades Online, a hobby tennis player, amateur writer, and digital entrepreneur. Learn more at: https://www.augustojulio.com.